Dublin oder Belfast, welche Stadt ist schöner?

Dublin oder Belfast – Welche Stadt für einen Irland-Städtetrip am besten geeignet ist, erfahren Sie hier:

Irland, das ist ein Land voller Charme und wunderbar schrulliger Eigenheiten. Irlands Städte sind unaufdringlich und haben oftmals fast einen dörflichen Charakter – doch ihre Kulturszene ist so lebendig wie kaum irgendwo und sie pflegen ihre Eigenheiten mit einer Leidenschaft, die bewundernswert konsequent ist.

Die irische Hauptstadt Dublin ist dabei die Queen der Städtetrips und wartet mit einer beeindruckenden Geschichte auf. Geschichtsträchtig, wenn auch auf andere Art, ist die nordirische Stadt Belfast. In den siebziger Jahren machte Belfast vor allem als Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Katholiken von sich reden und gelangte so zu trauriger Berühmtheit.

 

 

Dublin – Schönheit im Grünen

Dublin ist eine uralte Stadt. Ihr Name „Dub Linn“ geht auf eine alte Keltensiedlung zurück und ihre lange und bewegte Geschichte brachte nicht nur eine überaus reiche Kultur, sondern auch beeindruckend schöne Bauwerke hervor. Zwar ist Dublins Zentrum nicht sehr groß, ihre Sehenswürdigkeiten sind dafür zahlreich: Christ Church Cathedral, St. Patricks Cathedral und das Trinity College sind wunderschöne Zeugnisse gregorianischer Architektur.

Das Dublin Castle ist das Herzstück der irischen Geschichte und unbedingt einen Besuch wert. Und wenn Sie schon dabei sind, die irische Geschichte zu entdecken, sollten Sie unbedingt einen Blick in das weltberühmte Book of Kells werfen, das in der Bibliothek des Trinity Colleges ausgestellt ist. Selbstverständlich müssen Sie bei Ihrer Dublin Reise auch etwas Folklore erleben.

Die bekommt man am besten in einem der zahlreichen Pubs. Zyniker sagen, es gäbe in Dublin so viele Pubs wie es Einwohner gibt. Das ist aber falsch – es gibt mehr, jedenfalls fühlt es sich fast so an, wenn man die Gegend rund um die Temple Bar und die Grafton Street erkundet. Musik findet man hier überall. Von großen Konzerten bis hin zu kleinen, fast privat anmutenden Happenings in rustikalen Kellerbars wird musiziert was das Zeug hält.

Kein Wunder, dass Dublin die Heimatstadt von Größen wie U2, Sinéad O’Connor und Bob Geldorf ist. Dublin ist ein muß für jede Irlandreise.

Dublin oder Belafst - Half Pennry Bridge

Belfast – zwischen Burg und Barrikaden

Dublin oder Belfast - Titanic Museum in Belfast

 

Belfast ist die größte Stadt Nordirlands und gilt bei Kennern als eines der wichtigsten kulturellen Zentren des Landes. Stets im Schatten von Irlands Hauptstadt Dublin, kämpft die nordirische Stadt heute darum, sich von der Last der Vergangenheit zu befreien.

Eine äußerst lebendige Kunstszene hilft ihr dabei. Hoch über der Stadt thront Belfast Castle, eine Normannenburg aus dem 12. Jahrhundert. Befestigungen moderner Art können noch heute in den Randbezirken Belfasts besichtigt werden: Hier findet man die Überreste des irischen Bürgerkriegs. Einen Einblick in die Historie der Stadt bieten Stadtführungen durch die ehemals umkämpften Viertel. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten sind die St. Anne’s Cathedral in der Donegal Street, die viktorianische Universität und selbstverständlich die im neoklassizistischen Stil erbaute City Hall.

Im letzten Jahr wurde Belfast um eine Sehenswürdigkeit reicher: An der Werft, an der die Titanic erbaut wurde, findet man heute ein gewaltiges Museum, zu Ehren des tragischen Luxusdampfers.

Fazit Dublin oder Belfast:

 

Auch wenn Belfast stets bemüht ist, Dublin den Rang abzulaufen – so ganz will es ihr nicht gelingen.

Für alle Irland-Fans ist Dublin noch immer die ungeschlagene Königin unter den Städtereisen. Wer aber etwas über die irische Geschichte der letzten Jahrzehnte erfahren möchte, ist in Belfast richtig. Wenn man Dublin und Belfast bescuht macht man bestimmt keinen Fehler.

Mit den Bussen von AirCoach kommt man vom Dublin Airport für 16€ ( hin und rückfahrt 24€ )  mit dem Bus nach Dublin man kann natürlich auch in Dublin City zusteigen. Die Fahrzeit beträgt ca. 2 Std.